Fördertürme im Saarland - der letzte machte am 30. Juni 2012 das Licht aus

Angelika Perhoc

Serie

Themen

  • Arbeit und Produktion


Tags

  • Annahmen 2016
  • Aufnahmen ab 2010
  • Monochrom
  • Freie Arbeit


Statement

Wegen heftiger Erderschütterungen,
ausgelöst im Februar 2008 durch den Grubenbetrieb, wurde die Schließung
des Bergwerks Saar von 2018 auf den 30. Juni 2012 vorgezogen. An diesem
Tag hatte der Nord-Schacht in Lebach als letzter, noch betriebener
saarländischer Steinkohle-Förderturm seine letzte Schicht. Damit endete
nach ca. 250 Jahren ein elementarer Abschnitt in der Geschichte des Saarlandes.

Wie im Ruhrgebiet wurden ebenfalls im Saarland die meisten Gruben
schon vor langer Zeit geschlossen. Und auch hier hinterlässt der Bergbau
viele Relikte. Nicht nur Bergehalden, ehemalige Absinkweiher und als
solche noch erkennbare Bergmannsiedlungen prägen nach wie vor die
saarländische Kulturlandschaft, sondern auch etliche Wahrzeichen des
Bergbaus, nämlich Fördertürme, haben das Ende ihrer Gruben überdauert.
Nicht alle genießen Bestandsschutz.

Anlässlich des Endes der saarländischen Steinkohle-Ära habe ich eine
Bestandsaufnahme aller Fördertürme gemacht, die auf insgesamt
22 Anlagen noch zu finden waren.

 

Entstehungszeitraum der Serie: Grube Itzenplitz 2008, alle anderen 2012


Zurück zur Liste